



Fotos: Steve Alexander: Website
Rasch bildete sich gleich zu Anfang des Phänomens der Fachbegriff
"Kornkreise" (englisch "crop circles"), der sich eingebürgert hat,
obwohl man auf Grund der oftmals beeindruckenden Geometrie schon seit
einem Jahrzehnt eher von Formationen, Piktogrammen oder Glyphen
sprechen müsste. Bislang sind allein in Südengland mehr als 5000 Zeichen
dokumentiert!
Die
Halme sind oft auf seltsame Weise spiralförmig umgelegt und je nach
Reifegrad des Getreides kaum gebrochen, meist nur (an)geknickt oder
wie von unsichtbarer Hand gar nur gebogen. So wachsen die Ähren dann
eine Zeit lang am Boden waagerecht weiter, bevor sie sich wieder
aufrichten (durch Dehnen der Wachstumsknoten).
Das
jährliche kosmische Zeichenspiel beginnt im Frühjahr in Raps (Ende
April bis Mitte Mai), geht dann hauptsächlich in Gerste und Frühweizen
über und manifestiert sich im Hochsommer fast ausschließlich nur noch
in Weizen, bis dann zwischen Mitte und Ende August die letzten
verfügbaren Getreidefelder für diese im wahrsten Sinne des Wortes
großartigen Signaturen - welcher Intelligenz auch immer - abgeerntet
werden.
Global
betrachtet erscheinen rund zwei Drittel aller Muster in Südengland,
vor allem die größten und beeindruckendsten, der Rest verteilt sich auf
mehrere Dutzend Länder, hauptsächlich (Mittel-)Deutschland und
Niederlande, Kanada und USA, vereinzelt tritt das Phänomen auch in
osteuropäischen Ländern auf wie z.B. in Polen, sowie in Österreich,
der Schweiz und Italien.
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